Kritikgespräche führen

Professionelle Kritikgespräche brauchen:

  • Legitimation und Fingerspitzengefühl, um erwünschte Verhaltensänderungen zu fördern und unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.
  • Eine die Kooperation fördernde Überschrift und ein Ziel.
  • Eine Ablaufstruktur, die die Aufmerksamkeit vom Vorfall in der Vergangenheit über die Auswirkun­gen in der Gegenwart gezielt auf die wünschenswerte Zukunft der zukünftigen Zielerrei­chung und Zusammenarbeit lenkt.
  • Einen professionellen Umgang mit Emotionen. Scham, Ärger, Angst und Abwehr können das sachdienli­che Vorgehen erschweren.
  • Einen professionellen Umgang mit eigenen Ambivalenzen, insbesondere bei schwierigen Kritikgesprächen, in denen es um „heikle oder unangenehme“ Themen geht.

Diese Themen sind Gegenstand des Seminars. Sie werden inhaltlich vorgestellt und ihre Relevanz in kleinen Fallsimulationen anschaulich gemacht. Es besteht die Möglichkeit, Fälle aus der eigenen Berufspraxis einzubringen um Theorie und Methoden sofort auf ihre Anwendbarkeit zu überprüfen.

 

Lernziel: Führungskräfte im Umgang mit schwierigen Kritikgesprächen zu stärken, damit die Chancen zu Veränderungen genutzt werden und die Risiken von Kritikgesprächen minimiert werden.